Live-Aufnahme
Keine digitalen Schnitte
Live-Wiedergabe

Je weniger der Aufnahmeprozeß durch digitale Schnitte oder Nachbearbeitung am Rechner beeinflußt wird, desto besser ist das Ergebnis: mit jeder Veränderung wird Originalklang aus dem Material herausgeschnitten und die großen Bögen im musikalischen Ablauf gehen verloren. Daher stellen wir an unsere Künstler den Anspruch, der auch früher galt. Fehlerfreies, perfektes Spiel, alles geben in der Aufnahmesituation – wie im Konzert.

DAS MAKE-OF:

Studio-Live-Aufnahme mit zwei AKG C12 VR Röhrenmikrofonen, einem Neumann Analogmischpult der 400er Serie und einem Apogee AD-8000 Analog-Digitalwandler (24bit/ 96 Khz). Ergebnis: 2,4 Gigabytes (!) Signal für 60 Minuten Musik werden direkt auf die Festplatte gesendet und sind das Ausgangsmaterial für CD und LP-Herstellung (LP Vinyl 180gr. ).

NUR ZWEI RÖHRENMIKROFONE?

Im Vorfeld dieses Projektes überzeugte uns Martin Frobeen (Tonmeister-Musik) von der Verwendung ausschließlich zweier Röhrenmikrofone. Sein Grundgedanke: jeder von uns hört mit zwei Ohren. Er zeigte uns, dass die alten Mono-Mikrofone imstande waren, alle Instrumente von einem Punkt im Saal aus aufzunehmen. Heute ist es also seine Aufgabe, diesen speziellen Punkt im Saal für unsere binäre Stereoaufnahme zu finden. Manchmal braucht er einige Stunden dafür aber im Resultat treffen sich Physik und Psychoakustik: der Hörer hat bei der Wiedergabe das Gefühl als wäre er beim live-act dabei. Und das nicht nur auf High-End-Lautsprechern sondern auch bei handelsüblichen HiFi-Systemen.